
marion bösen
aus pictor 12
(foto jens weyers)
die künstlerzeitung pictor wird seit 1990 in unregelmäßigen zeitabständen herausgegeben. pictor wird im manuellen siebdruck in einer auflage von 100 exemplaren gedruckt. bisher erschienen 13 ausgaben, von denen jede in einer ausstellung vorgestellt wurde. darüber hinaus gab es präsentationen der gesamten edition, z. b. auf der leipziger buchmesse und in einer ausstellung des museum weserburg in bremen. dessen archive for small press and comunication hat pictor in seine sammlung aufgenommen. die künstler arbeiten immer direkt für die zeitung, es werden nicht arbeiten abgebildet, sondern die zeitung selbst ist künstlerische arbeit im spannungsfeld künstlerbuch – originalgrafik.
an den ersten drei ausgaben der pictor waren jeweils bis zu 25 künstler beteiligt. ausgabe 4 erschien zum internationalen druckgrafik-symposium druckwerk – haut der stadt. die ausgaben 5 und 7 wurden in zusammenarbeit zweier künstler gestaltet. pictor 6 war teil einer ausstellungsreihe mit dem titel feldforschung hausfrauenkunst. die 8. ausgabe wurde zu einem skulpturenprojekt im öffentlichen raum herausgegeben. pictor 9, 10 und 11 wurden von sechs künstlern aus bremen, barcelona und glasgow gestaltet und in den heimatstädten der künstler präsentiert.
nach einer längeren pause wurde im jahr 2004 pictor 12 vorgestellt. diese ist so konzipiert, dass die neun druckbögen eines exemplars zu je einem großen bild für die vorderseite und einem für die rückseite zusammen gestellt werden können. pictor 13 wurde von regina hennen und norbert schwontkowski gestaltet und im jahr 2006 veröffentlicht. mehr informationen zu pictor 13 finden sie auf der seite pictor aktuell.
die künstlerzeitung pictor wird ermöglicht durch freundliche unterstützung von einzelpersonen und institutionen
— senator für kultur, bremen
— golart stiftung, münchen
— schneidersöhne papier, ettlingen
— beirat neustadt, bremen
— römerturm papier, köln
— verein für manuelle druckgrafik, bremen
— kulturzentrum schlachthof, bremen
— gedok, bremen
— stiftung bockmeyer, bremen